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Buchweizen-Muffins mit Blaubeeren

Saftige Blaubeeren, Wachteleier und herzhafter Buchweizen harmonieren in Form von Muffins so gut miteinander, dass man sie bedenkenlos zu jeder Party mitnehmen kann. Die Buchweizen-Muffins mit Blaubeeren sind Glutenfrei, fructosearm und optional histaminarm und schmecken einfach super, dass sie definitiv kein “ich will auch mal Muffins-Essen-Kompromiss” sind.

Wissenswertes über Wachteleier

Für lange Zeit waren die Hauptmerkmale von Wachteleier – klein, fein und kostspielig. Die nur etwa 9 Gramm leichten Mini-Eier kamen nur bei besonderen Anlässen auf den Tisch und galten eher als hübsche essbare Deko. Auch kein Wunder, denn mit ihrer schwarz-weiß gesprenkelten Schale gekocht, als auch in Form von Mini-Spiegeleiern gebraten, machen Wachteleier optisch eine ganze Menge her. Allerdings haben sie auch innere Werte zu bieten. In China und Japan, wo es besonders vielen wildlebenden Wachteln gibt, waren Wachteleier schon vor vielen Jahrhunderten eine preiswerte und wichtige Quelle für Eiweiß.

Seit dem 11ten Jahrhundert gibt es Wachteln in Japan und China, aber erst Mitte des 20ten Jahrhundert in Europa. Das ein Wachtelei aber bei uns eines Tages das Hühnerei ersetzen wird, ist eher unwahrscheinlich. Eine teure und seltene Delikatesse sind sie aber auch nicht mehr. Schon längst züchtet man die Wachteln im großen Stil und kann sie daher in größeren Mengen und zu günstigeren Preisen anbieten.

Wie gesund sind eigentlich die Wachteleier?

So klein sie auch sind, bei einigen Nährstoffen haben die Wachteleier im Vergleich zum Hühnerei die Nase vorn. Zum Beispiel enthalten die kleinen Mini-Eier mehr Eisen und außerdem mehr Vitamin B1 und Vitamin B12, aber auch rund 15 % weniger Cholesterin. Wachteleier sind zudem eine gute Alternative für all diejenigen, die auf Hühnereiweiß allergisch reagieren.

Warum sind Wachteleier eigentlich fleckig? Die Farbe der Eier schützt vor Nesträubern und dient als perfekte Tarnung. Wachteln bauen ihre Nester direkt am Boden, meist im Gras und die Glucken suchen einen Platz zum Nisten wo das Umfeld an die Farbe der Eier angepasst ist.

Einkauf- und Küchentipps für Wachteleier:

Einkauf: Wachteleier bekommt man in Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten, beim Geflügel- und Wildhändler und manchmal zur Osterzeit beim Discounter. Auch Bio-Läden und Bio-Märkte haben oftmals Wachteleier im Verkauf.

Lagerung: Da Wachteleier so klein sind verderben sie relativ schnell. Unbedingt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung beachten und Wachteleier immer im Kühlschrank aufbewahren.

Vorbereitung: Wachteleier benötigen keine besondere Vorbereitung, doch ist ihre Innenhaut sehr zäh. Zum Braten und Backen schlägt man die Schale daher am besten mit einem Messer oder schneidet sie mit einer Wachteleierschere auf und bei hartgekochten Wachteleiern zieht man die Haut nach dem Schälen einfach ab.

Zubereitungstipps für Wachteleier:

Wachteleier sind absolut für jedes Rezept geeignet. Wie Kuchen, Muffins, Plätzchen und allen anderen Speisen, in denen Eier Verwendung finden. Perfekt eignen sich Wachteleier zum Cholesterin ärmeren backen. Allerdings das Backen mit Wachteleiern erfordert einige Anpassungen:

  • Umwandlung: Je nach Rezept zwei bis vier Wachteleier für jedes Hühnerei
  • Größe: Backzeit entsprechend anpassen! Pro Rezept um etwa fünf bis zehn Minuten reduzieren.
  • Schale entfernen: Um das Schälen zu erleichtern, klopft man das Ei auf eine harte Oberfläche, um die Schale zu knacken und rollt es dann zwischen den Händen, um die Schale zu lösen. Alternativ kann man die Schale mit einem Löffel vorsichtig aufbrechen und abziehen.
  • Eiweiß vom Eigelb trennen: Mit einer Wachteleierschere das Wachtelei öffnen. Wichtig ist, wenn man das Wachtelei mit der dünnen Seite lagerte, schneidet man das Ei auf der dickeren Seite auf. Lagerte das Ei auf der dicken Seite, dann auf der dünnen Seite aufschneiden. Nun nimmt man zwei Teelöffel und lässt das innere vom Wachtelei auf einen Teelöffel gleiten. Jetzt nimmt man den zweiten Teelöffel und haltet diesen dicht an den ersten. Jetzt lässt man das Ei zwischen den beiden Löffeln hin und her gleiten. Dabei löst sich das Eiweiß vom Eigelb und das Ganze macht man am besten über einen tiefen Teller.
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Das Backen mit Wachteleiern ist eine einzigartige Möglichkeit, den Backwaren einen reichhaltigen, zarten Geschmack und eine feine Textur zu verleihen.

Wachteleier sind vollgepackt mit Nährstoffen, die für unsere Gesundheit wichtig sind.

Mit einigen Anpassungen an den Rezepten kann man köstliche Wachtelei-Backwaren wie beispielsweise Buchweizen-Muffins mit Blaubeeren kreieren.

Zutaten für 18 Stück Buchweizen-Muffins mit Blaubeeren:

5 Wachteleier (1 Ei Gr. L), 100 ml Rapsöl, 250 g Natur-Joghurt laktosefrei (oder pflanzlichen Joghurt), 150 g Maisstärke, 110 g Buchweizenmehl, 3 TL Weinsteinbackpulver, 60 g gemahlene Mandeln (oder Erdmandeln), 150 g Getreidezucker (oder normalen Kristallzucker), Mark einer Vanilleschote, 100 – 200 g Blaubeeren (Heidelbeeren)

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Öl, Eier und Joghurt mischen. Anschließend einfach alle Zutaten, bis auf die Blaubeeren, untermischen und mit dem Handrührgerät gut verrühren. Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig unterheben. Den Teig langsam in die Muffin-Förmchen einlaufen lassen. Die Muffins im Backofen circa 25 Minuten mit frischem Obst und etwa 35 Minuten mit gefrorenem Obst backen. Backvorgang am Besten in den letzten 5 Minuten kontrollieren oder Stäbchenprobe machen.

Buchweizen ist bei Histamin-Intoleranz so eine Sache. Man kann die leckeren Buchweizen-Muffins mit Blaubeeren auch prima mit anderen Mehlen backen. Zum Beispiel eignen sich dafür: Hirse-, Sorghum-, Teff- oder auch Dinkelmehl. Dinkelmehl ist nicht Glutenfrei, alle anderen Mehle schon. Zum fructosefreiem Süßen eignet sich Getreidezucker oder auch kristalline Reissüße gut. Natürlich kann man auch andere Öle verwenden, doch in aller Regel ist Rapsöl gut verträglich. Auch anderes Obst kann verwendet werden, wie zum Beispiel: Kirschen oder Aprikosen, die muss man nur vorher etwas klein hacken.