Eisenbahner – Zauberhafte Kekse

Bild zeigt: Eisenbahner

Vanillekipferl, Spitzbuben, Linzer Stangerl, Eisenbahner, Rumkugeln, Kokosbusserl… Kekssorten gibt es zuhauf. Jeder macht sie etwas anders und der Geschmack ist auch verschieden. Mit diesem Rezept verrate ich euch meine Lieblings-Sorte.

Ein selbstgeschriebenes Kochbüchlein, von meiner Großmutter, liegt auf dem Küchentisch. Seit Generationen wird dies weitergegeben und gegebenenfalls mit neuen leckeren Rezepten erweitert. Rund um die Vorweihnachtszeit, aber auch so zwischendurch unterm Jahr, wird darin geblättert und entschieden, welche Kekse man heute backt. Meine Favoriten sind die Eisenbahner. Sie sind eine etwas seltenere Kekssorte. Kennt ihr Eisenbahner? Sie sehen tatsächlich nach Eisenbahnschienen aus, deshalb auch der Name.

Die Kekse bestehen aus einem Mürbteig, welcher nach dem Backen in Streifen geschnitten wird. Anschließend werden je zwei Streifen mit einer beliebigen Konfitüre bzw. Marmelade zusammengeklebt. Darauf kommt eine Makronenmasse, die schön abgeflämmt wird. Zum Schluss wird alles mit einem Himbeer- oder rotem Johannisbeergelee aufgefüllt und in Schnittchen geschnitten.

Damit die Kekse etwas bekannter werden, verrate ich euch jetzt das Rezept. Ich bin schon neugierig, wie ihr sie finden werdet.

Eisenbahner – Eine fruchtig zarte Verführung!

Bild zeigt: Eisenbahner

Zutaten für den Teig: 200 g Mehl, 50 g Staubzucker, 140 g Butter, 1 EL Vanillezucker, Abrieb 1/2 Zitrone, eine Prise Salz, 250 – 300g rotes Johannisbeergelee (oder x-beliebige)

Zutaten für die Makronenmasse: 200 g Marzipanrohmasse (in kleine Stückchen zerteilt), 1 EL Staubzucker, 1 EL weiche Butter, 1 Eiklar

Zubereitung: 

Für den Teig alle Zutaten zügig zu einem Mürbteig verkneten. In Folie gewickelt etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschließend den Teig ca. 3 mm dick zu einem Rechteck ausrollen. Am besten gleich auf einem Backpapier. Mit einer Gabel mehrmals in den Teig einstechen und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 180 Grad ca. 12 Minuten goldgelb backen. Mürbteig auskühlen lassen und in ca. 4 cm breite Streifen schneiden. Die Hälfte wird mit Gelee bestrichen und mit den restlichen Mürbteig-Streifen zusammengeklebt. Kühl stellen.

Für die Makronenmasse alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer glatt rühren. Die Masse in einen Spritzsack mit Zackentülle füllen und auf den beiden Längskanten der zusammengesetzten Keksstreifen jeweils einen Streifen Makronenmasse aufdressieren. Nun bei Zimmertemperatur etwa 1 Stunde trocknen lassen. Kekse wieder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und noch einmal im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Oberhitze kurz überbacken. Oder einfachere Methode: Mit einem Bunsenbrenner die Makronenmasse leicht abflämmen, bis diese eine schöne Färbung hat. Eisenbahner auskühlen lassen. Den Zwischenraum mit heißem Gelee oder Konfitüre auffüllen. Dazu gebe ich immer das Gelee in einen kleinen Gefrierbeutel und spritze sie hinein. Wenn die Marmelade fest ist, in ca. 2 cm breite Schnittchen schneiden.

Wenn die Eisenbahner gut verschlossen, kühl und trocken gelagert werden, wären sie etwa 3 Wochen haltbar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.