Focaccia mit Cherrytomaten – Italienisches Fladenbrot

Bild zeigt: Focaccia mit Cherrytomaten

Focaccia mit Cherrytomaten – als Beilage zum gegrillten Fleisch, leckeren Grillkäse, Grillgemüse, zum Salat oder für zwischendurch als schneller Imbiss. Wenn man durch Italiens Straßen schlendert findet man fast an jeder Hausecke kleine Bäckereien oder Pizza-Häuschen, die das Fladenbrot verkaufen. Es gibt viele Varianten, ganz klassisch mit Salz und Rosmarin, dann nur mit Salz wie es in Genua die Spezialität ist oder eben unser Rezept mit leckeren Cherrytomaten und herrlich duftenden Kräutern.

Ursprung – Focaccia

Wie bei vielen traditionellen italienischen Rezepten gibt es über die Herkunft viele Meinungen und so liegt der Ursprung der Focaccia – Italienische Fladenbrot im Dunkeln.

Einige Italiener erzählen, dass die Anfänger der Focaccia in den Küstenregionen liegen. Die salzhaltige Luft ließ das Brot nicht aufgehen und um dieses Problem zu beheben, erfanden die italienischen Hausfrauen das Rezept der Focaccia. Schnell verbreitete es sich und jetzt ist es nicht mehr wegzudenken. Andere meinen, dass es die Focaccia schon seit dem 2. Jahrhundert vor Chr. gibt, als einfaches Essen für Seeleute und Fischern.  Es lieferte ihnen die notwendige Energie um die schwere Arbeit, oftmals auch nachts, verrichten zu können. Auch die Etrusker backten das Brot, welches von den Römern panis focācius „in der Herdasche gebackenes Brot“ genannt wurde.

Zutaten für Focaccia mit Cherrytomaten – Italienisches Fladenbrot

Bild zeigt: Focaccia mit Cherrytomaten

500g Mehl, Salz, 1 Prise Zucker, gut 1/2 Würfel frische Hefe (etwa 25g), 8 EL Olivenöl, 500g Cherrytomaten, 8 Zweige Thymian, 4 Knoblauchzehen (wer mag) 2 TL mittel grobes Salz (z.B. Fleur de Sel) Pfeffer

Zubereitung: 

Das Mehl mit 2 TL Salz und dem Zucker in einer Schüssel mischen. Die Hefe zerkrümeln und mit 1/4 l lauwarmem Wasser verrühren, bis sie sich gelöst hat. Mit 3 EL Öl zum Mehl gießen und alles gut verkneten. Der Teig muss weich und schön geschmeidig sin und nicht mehr an den Händen kleben. Ist der Teig des italienischen Fladenbrots zu trocken, um geschmeidig zu werden, noch etwas Wasser dazugeben. Klebt der Teig zu stark an den Händen, noch etwas mehr Mehl unter kneten. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Hefeteig etwa 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er ca. doppelt so hoch aufgegangen ist.

Den Backofen auf 220° Ober/Unterhitze vorheizen (Umluft 200°). Das Backblech mit Backpapier auslegen oder das Bleck mit Öl einpinseln.

Den Teig nochmals durchkneten und auf dem Backblech ausrollen, möglichst gleich dick. Die Tomaten waschen und halbieren Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Zweigen streifen. Wer mag schält den Knoblauch und schneidet diesen in hauchdünne Scheiben.

Die Tomaten mit der Hautseite nach unten auf den Teig legen und leicht eindrücken. Thymian und eventuell den Knoblauch darauf streuen. Das übrige Öl drüber laufen lassen und das grobe Salz darüber verteilen.

Italienisches Fladenbrot im Ofen (Mitte) etwa 20 Minuten backen, bis es schön aufgegangen und leicht braun ist. Focaccia aus dem Backofen nehmen und in Stücke schneiden. Lauwarm schmeckt sie besonders gut, aber auch kalt ist sie lecker – nur am selben Tag sollte man Focaccia mit Cherrytomaten – Italienisches Fladenbrot auf jeden Fall essen.

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