Gänseleber gebraten – Eine hervorragende Vorspeise

Bild zeigt: Gänseleber gebraten - Hervorragende Vorspeise

Die Gänseleber gilt unter Feinschmecker als eine kulinarische gesuchte Delikatesse. Viel Gourmets halten sie sogar für das beste sowie schmackhafteste Fleisch der Gans. Dieser Meinung waren auch schon Schlemmer in der Antike. Im ältesten europäischen Kochbuch, welches vom römischen Feinschmecker der Antike Marcus Gavius Apicius um ca. 20 – 30 n. Chr. verfasst wurde, findet man etliche Rezepte für Gänseleber.

Und doch ist die Gänseleber eine umstrittene Delikatesse. Sie ist geliebt von Gourmets und gehasst von Tierschützern. In einigen Ländern verboten und in Frankreich aber nationales Kulturerbe. Bei kaum einer Delikatesse gehen die Meinungen so auseinander wie bei Foie Gras – auf Deutsch Stopfleber.

Gänseleber gebraten – Geschichtliches und Wissenswertes

Foie gras (Französisch für „fette Leber“) im Deutschen Stopfleber, ist eine kulinarische Delikatesse, die aus der Leber von 5 – 6 Monate alten Gänsen oder Enten gewonnen wird.

Schon um 2500 v. Chr. wurde die Fettleber in Ägypten als Delikatesse geschätzt. Ungefähr um diese Zeit begann man auch die Gänse zu überfüttern bzw. zu stopfen, um dadurch Fettleber herzustellen. Auch Plinius der Ältere schrieb darüber und durch das Römische Reich verbreitete sich die Technik ins heutige Frankreich, das mittlerweile als das „Heimatland“ der Foie Gras gilt.

Bild zeigt: Gänseleber gebraten - Hervorragende Vorspeise

Eine Fettleber bei den Gänsen entsteht durch eine bestimmte Mastform, das Nudeln oder Stopfen, bei dem die Tiere in den letzten 21 – 28 Tagen zwangsernährt werden. Rund drei bis viermal am Tag wird den Tieren mittels eines Rohres ein Futterbrei in den Magen gepumpt. Dieses Verfahren ist für die Tiere sehr qualvoll. Die Produktion ist zum Glück in vielen Ländern verboten, jedoch der Import und Verkauf sind noch immer in der EU zugelassen. Deutschland ist zum Beispiel einer der größten Abnehmer von Gänsestopfleber, die vor allem aus Frankreich und Ungarn importiert wird.

Liegt einem der Tierschutz am Herzen achtet man beim Einkauf von Gänseleber, dass diese ohne den Stopfvorgang erzeugt wurde. In Österreich zum Beispiel werden Gänse vor allem im Burgenland gezüchtet und die kommen vorwiegend aus der Freilandhaltung.

Gänseleber gebraten –  Zutaten für 2 Portionen:

300 g Gänseleber, Mehl, Salz und Pfeffer, Butter, Öl

Zubereitung:

Für die Gänseleber gebraten, die Leber waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In Scheiben schneiden, mit frisch geriebenem Pfeffer würzen und in Mehl wenden. Etwas Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gänseleber bei starker Hitze unterwenden ca. 2 – 3 Minuten braten. Mit Salz würzen und noch heiß servieren Zu dem Gericht: Gänseleber gebraten –  Hervorragende Vorspeise, passt Preiselbeere-Marmelade und frisches Baguette.

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