Bauernbrot – Einfaches Rezept für frisches Brot

Bauernbrot
Mmh, der Duft vom selbstgebackenen Brot, wer kann da widerstehen? Ob Bauernbrot, Ciabatta oder süßes Rosinenbrötchen, viele Brote lassen sich ganz leicht zu Hause backen.
Wissenswertes über Brot

Brot ist ein Geschenk des Himmels, denn schon in der Bibel spielt Brot eine wichtige Rolle. Es fiel buchstäblich vom Himmel und diente den Israeliten als Wegzehrung bei ihrem Auszug aus Ägypten. Auf dem Boden der Wüste lag etwas knuspriges etwas Feines und als die Israeliten es sahen, sprachen sie zueinander: Was ist das? Sie kannten das Geschenk nicht, sie wussten nicht was dies ist. Da sagte Mose zu ihnen: „Das ist das Brot, das der Herr euch zu essen gibt“. (2. Buch Mose)

Brot und Salz sind geläufige Mitbringsel gegenüber neue Nachbarn. Brot und Spiele diente in der römischen Kaiserzeit zum Machterhalt, um das Volk zu besänftigen. Ein chinesisches Sprichwort: Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.

Brot…steht sinnbildlich für Essen, Brot ist das Grundnahrungsmittel schlechthin und das weltweit – außer Asien, wo der Reis diese Rolle einnimmt. Auf nichts können wir Menschen so schwer verzichten wie auf Brot. Deutschland gilt als Land mit den meisten Brotsorten. Derzeit gibt es über 3000 unterschiedliche Brotspezialitäten. Der Deutsche isst auch viel Brot: 53 kg pro Jahr und gibt durchschnittlich 17,80 Euro pro Haushalt und Monat dafür aus. Am liebsten essen die Deutschen Mischbrote. Also Brote auf Basis einer Mischung aus Weizen- und Roggenmehlen. Platz zwei belegt das Toastbrot, gefolgt von Broten mit Körnern und Saaten, Vollkornbroten, reinen Weizenbroten sowie Roggenbroten. Mit 11.347 Meisterbetrieben zählt das deutsche Bäckerhandwerk zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Deutschlands. Natürlich gibt es auch in Brotmuseum in Deutschland. Das bedeutendste findet man in der Stadt Ulm. Gegründet wurde es 1955 von Willy Eiselen. Er hat vor dem Krieg eine Malzfabrik in Ulm gekauft, welche auch Backmittel herstellte. Heute heißt es „Museum der Brotkultur“.

Bauernbrot: Ein Mischbrot aus Roggenmehl und Weizenmehl. Der Teig wird mit Zugabe von Sauerteig, Salz, Hefe und Wasser hergestellt. In der Regel ist es ein runder Brotlaib, der im Ofen frei gebacken wird. Bauernbrot gehört in Deutschland zu den traditionellen Brotsorten und ist fast überall erhältlich. Je nach Region gibt es die unterschiedlichsten Ausprägungen, bezüglich der verwendeten Mehltypen und Mischungen. In Sachsen zum Beispiel können Bauernbrotteige, auch zusätzlich mit frisch gestampften Kartoffeln oder Kartoffelerzeugnissen hergestellt werden.

Ein leckeres Bauernbrot – Das Rezept

Das BauernbrotZutaten für 1 Brot (ca. 1000 g): 15g Hefe, 200 g Sauerteig, 300g Weizenmehl (Type 405), 200 g Roggen-Vollkornmehl, 100 g Honig, 1 TL Salz, 200 ml lauwarmes Wasser
Zubereitungszeit etwa 20 Minuten, plus Zeit zum Gehen und Backen

Zubereitung: Die Hefe in 50 ml lauwarmes Wasser bröckeln und ca. 5 Minuten ruhen lassen. Sauerteig, Weizenmehl, Roggen-Vollkornmehl, Honig, Salz und 200 ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und gut umrühren. Die angerührte Hefe dazugeben und anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten. Nun lässt man den Teig 1 Stunde lang zugedeckt an einem warmen Ort gehen. Danach den Teig erneut gut durchkneten und mit bemehlten Händen zu einem runden Brotlaib formen. Das Brot muss nun eine weitere Stunde gehen. Währenddessen den Backofen auf 200° C vorheizen. Das Brot mit Wasser bepinseln und auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen.

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