Gugelhupf

Gugelhupf
Zum alltäglichen Nachmittagskaffee gehört in vielen Haushalten ein frischgebackener Gugelhupf. Manche sagen, er sei das Wahrzeichen Wiens. Der Überlieferung nach ließ sich der österreichische Kaiser Franz Josef I., wenn keine offiziellen Anlässe ihn hinderten, so gegen 16.30 Uhr von der Burgschauspielerin Katharina Schratt einen selbst gemachten Gugelhupf servieren. Ihr Rezept hielt sie bis zu seinem Tode geheim.

Zubereiten lässt sich der Gugelhupf nach den verschiedensten Rezepten. In ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, vom klassischen Marmor-Gugelhupf bis hin zu pikant.

Dieses hier wiedergegebene Rezept soll der echte runde wellige Kuchen sein, wie ihn Frau Schratt für den Kaiser gebacken hat:

Zutaten: 170 g Butter, 140 g Staubzucker, etwas abgeriebene Zitronenschale, 4 Dotter, 40 g Rosinen, 40 g geschälte gestiftelte Mandeln, 280 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 4 Eiklar

Zubereitung: Butter, Zucker, Zitronenschale und Dotter werden nach und nach schaumig gerührt. Anschließend kommen in diese Masse Rosinen und Mandeln. Mehl und Backpulver gemeinsam sieben und abwechselnd mit dem steif geschlagenen Eischnee vorsichtig unterrühren. Der Gugelhupfteig kommt in eine ausgebutterte, gestaubte Gugelhupfform und wird in mittelheißem Backofen gebacken. Die erste Zeit das Backrohr ein wenig offenlassen.

2. Variante des geliebten Gugelhupf

Zutaten: 300 g Butter, 150 g Staubzucker, 150 g Kristallzucker, 3 Eier, 4 Dotter, 4 Eiklar, 240 g Mehl, 60 g Rosinen, Vanillezucker, 1 Packerl Backpulver abgeriebene Zitronenschale

Butter zum Ausstreichen, Mehl zum Ausstauben, Staubzucker zum Bestreuen

Marmorkuchen oder auf österreichisch GugelhupfZubereitung: Weiche Butter mit Staubzucker schaumig rühren, die ganzen Eier verschlagen und langsam unter den Abtrieb mengen. Eidotter, Vanillezucker sowie Zitronenschale und Rosinen beifügen. Eiklar mit Kristallzucker zu festem Schnee schlagen und unter die Butter-Eier-Masse ziehen, Mehl und Backpulver gemeinsam sieben und vorsichtig unterheben. Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstauben. Teigmasse in die Form füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca. 1 Stunde backen (Nadelprobe machen). Lauwarm stürzen und mit Staubzucker bestreuen.

Mein Tipp: Für einen Marmor-Gugelhupf färbt man 1/3 des Teiges mit 30 g Kakao und füllt den neutralen Teig abwechselnd mit dem gefärbten in die Form. Oder halbe Menge der hellen Teigmasse in die Form füllen, dunklen Kakaoteig darüber geben und mit dem Rest der weißen Masse auffüllen. Mit einer Gabel zweimal kreisförmig durch den Teig ziehen. Dadurch entsteht das charakteristische Marmormuster.

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