Saftiger Karottenkuchen (Gluten-frei)

Bild zeigt: Saftiger Karottenkuchen

Karottenkuchen…saftig, locker und das ganz ohne Mehl. Dieses Rezept für den Karottenkuchen ist sehr vielfältig, was Backzutaten betrifft. Man kann ihn histaminarm, fructosearm, laktosefrei, eifrei und optional vegan backen. Glutenfrei ist er sowieso, da kein Mehl benötigt wird und er ist mit Erythrit (farblose, süß schmeckende Kristalle) gebacken, also zuckerfrei. Unter der Zubereitung stehen alle Zutaten-Alternativen.

Die Bekömmlichkeit des Karottenkuchens

Bei Histamin Intoleranz werden Orangen nicht gut vertragen, jedoch Äpfel schon. Äpfel wiederum sind nicht fructosearm, naja irgendwas muss immer sein. Karotten enthalten eine geringe Menge Sorbit und somit ist dieses Rezept nicht als sorbitfrei angegeben. Erythrit ist eine gute Alternative die bei einer Sorbit Intoleranz vertragen wird. Nussallergiker können den Karottenkuchen mit gemahlenen Erdmandeln backen, diese sind histaminarm.

Das kinderleichte Frosting

Das Frosting wird mit Frischkäse zubereitet. Es ist einfach das leichteste hergestellte Frosting der Welt und es schmeckt einfach nur lecker. Wenngleich auch nur Frischkäse und kein Geliermittel enthalten sind, hält das Frosting problemlos, es läuft auch nach Stunden nichts herunter. Das Frosting funktioniert genauso gut mit pflanzlichen Alternativen.

Deko für den Kuchen

Natürlich kann man den Karottenkuchen nach Lust, Laune und Geschmack dekorieren. Aber ein paar Marzipankarotten sehen immer schön aus und sind lecker. Verwenden kann man auch gehackte geröstete Mandeln, Haselnüsse oder sonstige Nüsse. Doch auch das Frosting alleine reicht schon aus, damit der Karottenkuchen perfekt schmeckt.

Lässt sich der Karottenkuchen gut vorbereiten?

Natürlich kann der Rüblikuchen am Vortag zubereitet werden, es schadet ihm sogar nicht. Der Karottenkuchen schmeckt um vieles besser wenn er noch einen Tag durchziehen kann. Das Frosting könnte man schon am Vortag aufbringen, aber da es innerhalb von wenigen Minuten zubereitet ist, empfehle ich es an dem Tag zu machen, an dem der Kuchen aufgeschnitten wird.

Rezept für saftigen Karottenkuchen ganz ohne Mehl / wahlweise zuckerfrei und vegan

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

Karottenkuchen: 1/2 kg Karotten (unvorbereitet), 2 kleine Orangen (Schalenabrieb und 125 ml Saft), 6 Eier (Gr. M), 1 Prise Salz, 220 g Erythrit (oder anderen Zucker), 60 g Kokosöl, 450 g gemahlene Mandeln, 3 gestr. TL Weinsteinbackpulver, 1/2 TL gemahlene Vanille, eventuell 1/2 TL Kardamom

Frosting: 200 g Frischkäse, 1 TL Orangenschalen Abrieb, 30 g Erythritpulver, eventuell 1 Prise Kardamom

Zubereitung Karottenkuchen-Teig:

Die Springform fetten, Backofen auf 170° Celsius Ober/Unterhitze, bei Umluft 155° Celsius, vorheizen. Vom Orangenabrieb 1 TL für das Frosting beiseite stellen. Karotten putzen und fein raspeln. Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eischnee beiseite stellen. Eigelb mit Erythrit schaumig schlagen, das flüssige Kokosöl zu geben und nochmals schlagen. Orangensaft, Orangenabrieb, gemahlene Mandeln, Weinsteinbackpulver, Vanille und eventuell das Kardamom zugeben und gut verrühren. Jetzt die Karotten dazu geben und alles vermengen. Zum Schluss den Eischnee mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben. Die Masse in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und etwa 55 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen. Den Karottenkuchen ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Zubereitung Frischkäse-Frosting:

Für das Frosting alle Zutaten miteinander gut verrühren und auf den Karottenkuchen verteilen. Nach Wunsch dekorieren.

Alternative für die Zutaten:

Hühnerei: Eier können durch Wachteleier ersetzt werden, da diese histaminarm sind. 5 Wachteleier entsprechen im Durchschnitt einem Hühnerei mit der Größe M. Eier lassen sich auch hervorragend durch 120 g ungezuckertes Apfelmus mit 10 g ganz fein gemahlenen Flohsamenschalen ersetzen. Die Flohsamen in das Apfelmus einrühren und etwa 20 Minuten quellen lassen. Der Kuchen wird aber leider nicht ganz so fluffig locker.

Orangen: Der Saft einer Orange kann gut durch Apfelsaft ersetzt werden. Natürlich eignen sich auch sonstige verträgliche Fruchtsäfte und der Orangenabrieb wird einfach weggelassen.

Mit oder ohne Zucker: Kann man machen wie man will, die angegebenen Mengen bleiben die gleichen. Probieren Sie mal Kokosblütenzucker aus, dieser schmeckt sehr gut im Karottenkuchen.

Mandeln ersetzen: Für Nüsse gilt, es können grundsätzlich alle verwendet werden auch gemischt. Nussallergiker verwenden am besten gemahlene Erdmandeln, diese sind sehr gut verträglich. Frischkäse ersetzen: Inzwischen gibt es im Handel ein breites Angebot an laktosefreien und pflanzlichen Alternativen.

Frischkäse ersetzen: Inzwischen gibt es im Handel ein breites Angebot an laktosefreien und pflanzlichen Alternativen.

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