Apfelküchle – gebackene Apfelringe

Apfelküchle - gebackene Apfelringe

Die Apfelküchle auch gebackene Apfelringe sind ein traditionelles deutsches Siedegebäck. Ursprünglich stammen sie aus dem Süden der badischen und württembergischen Region.  Mittlerweile sind sie weit über die Landesgrenzen hinaus verbreitet und werden heutzutage oft als schwäbisches Gebäck eingeordnet. In Süddeutschland wie auch in Teilen Österreichs, der Schweiz und in Südtirol werden die Apfelküchle häufig mit den verschiedensten Dialektbegriffen wie zum Beispiel Apfelkücherl, Apfelkiachl, Apfelkiachla, Öpfelküachle oder Öpfelchüechli bezeichnet. In den USA, in Kanada und Großbritannien gibt es ein ähnliches Fettgebäck, die Apple Fritters (Apfelstückchen). Sie werden meist als Snack oder kleines Gericht verzehrt. Die einzelnen Apfelscheiben werden nacheinander in Speisestärke, verrührtem Ei und Mehl paniert und portionsweise in der Pfanne goldbraun ausgebacken. Alternativ wird auch ein einfacher Ausbackteig verwendet, der nach traditioneller Art aus Mehl, Eiern, Rum und etwas Salz besteht.

Apfelküchle - gebackene Apfelringe

Zubereitungsarten: Da gibt es die verschiedensten Arten, wobei alle haben einen Hauptbestandteil – den Apfel. Der Ausbackteig kann je nach Geschmack variiert und ausgetauscht werden. Extras können beispielsweise Bier, Obstbrand oder Zimt sein. Beilagen der Apfelküchle: Vanillesauce, Vanilleeis, Sahne oder Kompott.

Damit auch der Veganer nicht auf das leckere Dessert verzichten muss, gibt es eine Variante eines Pfannkuchenteiges, der ohne Milch und ohne Ei auskommt. Für den veganen Teig und für 4 Personen wird verwendet: 300 g Mehl und einen halben Liter Apfelsaft oder Süßmost. Man verrührt die beiden Zutaten mit einem halben TL Salz zu einem homogenen Teig. Bereitet die Äpfel zu wie im Rezept angegeben und wälzt sie anschließend in Mehl und dann im Teig. Die veganen Apfelküchle werden in Sonnenblumenöl ausgebacken.

Die Zutaten fürs Rezept Apfelküchle – gebackene Apfelringe sind für 4 Personen ausgelegt, wenn diese zum Dessert verspeist werden.

200 g Mehl, 1/4 Liter Bier (Antialkoholiker nehmen Milch), 1 Prise Salz, 2 mittelgroße Eier, 4 Äpfel (am besten säuerliche), Sonnenblumenöl oder Butterschmalz zum Ausbacken, 1 TL Zimt, 2 EL Zucker, 5 EL Mehl

Zubereitung: Mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse der Äpfel entfernen. Anschließend Äpfel schälen und sie in ca. 5 Millimeter dicke Scheiben schneiden. Eier trennen. Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Zu den Dottern fügt man das Bier dazu, streut eine Prise Salz darüber und verrührt alles gründlich und rührt das Mehl portionsweise unter. Erst wenn der Teig eine homogene Masse bildet, hebt man den Eischnee vorsichtig unter. Am besten mit einem Kochlöffel oder Teigschaber. Den fertigen Teig kurz zur Seite stellen. In einer Pfanne Öl oder Fett auf mittlere Hitze erwärmen. Die 5 EL Mehl in einem tiefen Teller verteilen, Apfelringe darin wälzen und anschließend im Teig. Mithilfe von zwei Löffeln die Apfelringe vorsichtig ins heiße Fett legen und auf beiden Seiten goldgelb ausbacken. In der Zwischenzeit Zucker-Zimt-Mischung herstellen und die noch heißen Apfelküchle damit bestreuen.

Tipp: Heiß schmecken die gebackenen Apfelringe am besten, können aber auch kalt verzehrt werden. Hat man zu viele gemacht, ungezuckerten Apfelküchle im Kühlschrank aufbewahren und später oder am nächsten Tag in der Pfanne aufwärmen. Einen besonderen Touch erhalten die Apfelküchle, wenn man vor dem Ausbacken, dem Teig Vanille, Zimt oder Lebkuchengewürz beimischt. Auch Sesamkörner, Mohnsamen, Kokosflocken oder Rosinen verändern den Geschmack. Für Kinder sollten Sie den Ausbackteig selbstverständlich mit Milch zubereiten. Für Erwachsene kann man die Apfelscheiben, bevor man sie in Mehl wälzt, kurz in Rum tauchen.

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