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Spekulatius-Mascarpone Torte

Mittlerweile zeigt der Kalender den 2. Advent an und wir nähern uns immer mehr den Weihnachtsfeiertagen zu. Langsam ist es Zeit sich Gedanken zum festlichen Menü zu machen und eine süße Nachspeise, gehört als krönender Abschluss  einfach dazu. Ein cremiges Stück Spekulatius-Mascarpone Torte kann perfekt passen, oder?

Spekulatius – Keks mit Tradition

Belgien und Niederlande sind die Entstehungsländer der heutigen Spekulatius. Während das Gebäck in beiden Ländern über das ganze Jahr angeboten wird, findet man die Spekulatius bei uns in Deutschland erst ab Oktober in den Supermärkten. Liegt wohl daran, dass bei uns der Gewürz- und Mandelspekulatius einfach nicht so recht zur warmen Jahreszeit passt.

Früher konnte sich nicht jede Bevölkerungsschicht das Weihnachtsgebäck leisten. Gewürze waren lange Zeit sehr teuer, wodurch der Spekulatius der betuchten Bevölkerung vorenthalten blieb. Erst nach dem zweiten Weltkrieg sanken die Preise für Gewürze, wodurch das Gebäck für alle erschwinglich wurde.

Wort-Herkunft des Spekulatius

Einig ist man sich über die Wortherkunft nicht, so haben sich zwei Meinungen durchgesetzt. Weit verbreitet ist die Herleitung aus dem lateinischen Wort “speculum” was so viel wie “Spiegelbild” oder “Spiegel” bedeutet. Dies könnte auch ein Hinweis auf die Motive sein, die auf den Spekulatius zu finden sind. Diese Motive entstehen durch eine Backform, dem Spekulatiusmodel. Oder vielleicht geht der Name Spekulatius auf die lateinische Bezeichnung für Bischof “Speculator” zurück, da das Gebäck ursprünglich zu Ehren des Heiligen St. Nikolaus gebacken wurde.

Wie macht man einen Spekulatius?

Ohne eine Spekulatiusform bzw. ein Spekulatiusmodel kann man keinen Spekulatius backen. Ein Spekulatiusmodel ist eine Hohlform, die auf den rohen Spekulatiusteig gedrückt wird. Dadurch entsteht ein Abdruck auf der Teigoberfläche. Es reicht eine Spekulatiusform, da man sie ohne Form backt. Doch am hübschesten ist es jedoch, wenn man dank verschiedener Formen abwechseln kann. Windmühle, Krippe oder Engel sind zum Beispiel beliebte Formen, welche traditionell aus feinstem Birnbaum-Holz hergestellt werden. Es gibt aber auch Formen aus Silikon oder Nudelhölzer mit geprägtem Muster im Handel.

Fazit:

Spekulatius ist ein Gebäck mit Tradition, das längst in allen Regionen Deutschlands beliebt ist. Die Motiv-Kekse sind nicht nur schön anzusehen, sondern schmecken auch überaus lecker. Besonders der Gewürzspekulatius ist bei vielen Menschen gefragt, aber auch der Mandel- und Butterspekulatius sind beliebte Sorten, die sich kleine und große Weihnachtsfans in der Adventszeit gerne schmecken lassen.

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Ebenfalls stehen weihnachtliche Desserts und Torten mit Spekulatius ganz oben auf der Liste. Eine Spekulatius-Mascarpone Torte ist zum Beispiel der perfekte Abschluss für Ihr Festtagsmenü  und kommt garantiert bei Familie und Freunden gut an. Das Rezept ist nicht schwierig und man kann es schon einen Tag vorher zubereiten.

Der würzige Spekulatius Duft entfaltet sich und wird der Wohnung eine zusätzliche festliche Note verleihen.

Zutaten für die Creme: 250 g Schlagsahne, 500 g Mager-Quark, 500 g Mascarpone, 80 g Honig (4EL), 1 TL Zimt, 2 TL Spekulatiusgewürz, Abrieb 1 Bio-Orange, 180 g Zucker, 6 Blatt Gelatine

Zutaten für den Boden: 200 g Spekulatius, 100 g Butter

Zubereitung: Für den Tortenboden eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

Butter schmelzen. Spekulatius fein bröseln und mit der Butter vermengen. Den Keksteig in die Springform geben und andrücken. Die Tortenform 30 Minuten kaltstellen. In der Zwischenzeit die Gelatine Blätter in kaltem Wasser einweichen. Schlagsahne steif schlafen. Die restlichen Zutaten, außer Gelatine, in eine Schüssel geben und glattrühren. Gelatine gut ausdrücken und in 1 EL heißem Wasser auflösen. Etwa 3 EL Creme mit der aufgelösten Gelatine mischen, dann erst zu der restlichen Creme untermischen. Sahne unterheben und direkt auf den Keksboden streichen. Nun kommt die Spekulatius-Mascarpone Torte für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank.

Dekorieren und servieren.

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