Kalter Krautsalat

Bild zeigt: Kalter Krautsalat

Weißkohl ist Lebensmittel und Medizin. Als Lebensmittel liefert das Kraut Nähr- und Vitalstoffe, als Medizin Heilstoffe. Der Weißkohl kann den Blutzuckerspiegel, die Cholesterinwerte sowie das Gewicht regulieren. Doch seine Spezialität ist der Magen-Darm-Trakt. Sind dort Geschwüre vorhanden, dann kann unter Umständen der Weißkohl sie bekämpfen. Da der Kohl auch stark antioxidativ und entzündungshemmend wirkt, kann er zu Krebsprävention sowie verstärkt bei fast allen chronisch entzündlichen Krankheiten verzehrt werden. Der hellgrüne „Dickkopf“ hat es einfach in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit etwa 94 mg fast unseren gesamten Tagesbedarf an Vitamin C. Doch damit ist nicht genug, er ist reichlich mit Vitamin K, Selen, Magnesium und dem herzschützendem Kalium versehen. Auch sein Gehalt an Ballaststoffen spricht für ihn, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch müde Verdauung auf Trab. Zu allem Überfluss brilliert Weißkohl durch sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole, die nachweislich unsere Zellen schützen und den Alterungsprozess verzögern können.

Tipp für Einkauf und Küche

Einkauf: Bei Weißkohl kommt es auf die Außenblätter an. Sind diese schön fest und brechen beim Biegen, stimmt die Frische. Kauft man ihn ohne Außenblätter, sollt man darauf achten, dass er keine Flecken oder Löcher hat, sondern gleichmäßig gefärbt ist und leicht glänzt.

Lagerung: Wird frischer ganzer Kohl richtig gelagert, hält er sich bis zu zwei Monate. Am besten ist immer ein kühler Keller, doch zur Not tut es auch der Kühlschrank. Angeschnittener Weißkohl bleibt etwa drei Wochen knackig, wenn man ihn in feuchtes Tuch einwickelt.

Vorbereiten: Die dicken äußeren  sowie alle nicht mehr frischen Blätter entfernen. Anschließend den Weißkohl halbieren oder vierteln, abspülen, gut abtropfen lassen und mit einem scharfen Messer den dicken Strunk sowie dicken Blattrippen herausschneiden. Jetzt lässt sich das Kraut gut in Streifen schneiden. Ganz dünn für Salate und ein wenig dicker zum Garen. Natürlich geht das Schnippeln schneller und einfacher mit einer Küchenmaschine.

Zubereitung: Garzeit so knapp wie möglich halten! Stundenlanges Kochen sowie Schmoren tut weder den darin enthaltenen Vitaminen noch den Geschmack wirklich gut.

Weißkohl ist die Basis für beliebte Klassiker aus Großmutters Küche. Wie beispielsweise: Kohlrouladen, Eintöpfe, kalter oder warmer Krautsalat. Aber auch andere Länder haben leckere Zubereitungsarten. Die französisch- raffinierte Kohlsuppe, das kräftige Irish Stew mit Lammfleisch, das scharfe Weißkohl-Curry mit Erdnüssen oder den köstlichen russischen Borschtsch, um nur einige zu nennen.

Der Krautsalat lässt sich einfach zubereiten und schmeckt lecker zu deftigen Braten, Grillgerichten und auf Sandwiches für eine herzhafte Brotzeit.

Krautsalat ist im Kühlschrank einige Tage haltbar

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Zutaten für 6 Portionen: 350 g Weißkohl, 2 Zwiebeln, 750 ml Mineralwasser, 100-150 ml Essig, 100 g Zucker, 1 TL Salz, nach Bedarf Pfeffer, Saft 1 Limette, 2 EL Olivenöl

Zubereitung: 

Das Kraut schön fein hobeln bzw. raspeln, je dünner, desto besser.  Mit der Hand benötigt das viel Ausdauer und ein scharfes Messer. Ansonsten versucht es doch einmal mit einer Küchenmaschine. Das Kraut nun mit Mineralwasser in einer großen Schüssel angießen, Zucker, Salz plus Pfeffer dazu geben und mit Essig abschmecken. Der Sud kann gut sauer sein, da der Krautsalat erst einmal durchziehen soll und später abgegossen wird. Den Salat mit Frischhaltefolie abdecken und am besten über Nacht oder länger in den Kühlschrank stellen. Nach der Ruhezeit das überschüssige Wasser abgießen und den Krautsalat abschmecken. Ganz nach Geschmack mit Zucker, Salz, Pfeffer, Honig oder Limettensaft durchrühren und mit einigen Tomatenscheiben und kleingeschnittener Petersilie servieren.

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