Kartoffelsuppe mit Steinpilzen

Kartoffelsuppe
Die Kartoffel oder Erdäpfel wie man in Österreich sagt ist eigentlich nichts Besonderes. Wer aber auf einer Speisekarte so gar nichts findet, kann immer zu Kartoffelsuppe greifen. Sie ist lecker, gesund und wird vor allem gerne im Winter gegessen, da man die Suppe dann noch mit diversen zu dieser Jahreszeit erhältlichen Gemüsearten (z.B.: Porree, Karotten) verfeinern kann.

Wissenswertes über Lagerung, Qualität und Küche:
Kartoffellagerung: Frühkartoffeln sind für die Lagerung nicht geeignet. Sie sollten höchstens 2 Wochen an einem kühlen dunklen Ort aufbewahrt werden. Zur Einlagerung eignen sich mittelfrühe bis späte Sorten. Der Lagerplatz sollte trocken, dunkel wie auch Luft zirkuliert sowie frei von Fremdgerüchen sein und zwischen 4 – 6° C haben. Aufbewahrt werden die Kartoffeln am besten in Kisten erhöht auf Lattenrosten oder luftdurchlässigen Gestellen. Auch lose Schüttung ist geeignet, diese sollte dann idealerweise nur 50 cm, höchstens aber 100 cm betragen. Die optimale Luftfeuchtigkeit zur Einlagerung der Kartoffel beträgt etwa 90 %. Wird die Knolle unter 3° C gelagert, wird ein Teil der Stärke in Zucker umgewandelt, so dass sie dann unangenehm süß schmeckt. Legt man sie jedoch vor dem Verzehr geschält ins Wasser, löst sich der Zucker aus der Kartoffel und sie schmeckt wieder wie vorher. Bei zu hoher Lagertemperatur schrumpft die Kartoffelknolle und wird runzelig. Die Kartoffeln treiben schneller aus und bilden lange Keime. Die Keime entziehen der Knolle wertvolle Inhaltsstoffe.

Qualitätsprobe: Rohe angeschnittene Kartoffelhälften müssen beim Aneinander reiben zusammenkleben und zudem am Rand einen Schaum bilden. Beim Drücken auf eine rohe angeschnittene Kartoffel darf außerdem kein Wasser austreten. Von minderwertiger Qualität spricht man dann, wenn die Kartoffeln beim Kochen außen weich und innen hart bleiben.

Küche: Unter der Schale haben die Kartoffeln die meisten Vitamine, darum bietet sich an, die Kartoffeln auch mit Schale zu essen. Hierzu eignen sich die Speisefrühkartoffeln. Diese haben eine sehr dünne Schale die vor der Zubereitung lediglich unter Wasser abgebürstet werden muss. Kartoffeln mit Triebe oder die grün gefärbt sind besitzen das giftige Alkaloid Solanin. Darum müssen Triebe sowie grüne Stellen großzügig entfernt werden. Rohe, geschälte, zerkleinerte oder geriebene Kartoffeln sollten nicht zu lange an der Luft liegen. Die Oxidationsprozesse und die sich bildende Melanin-Farbstoffe verfärben die Kartoffeln und zerstören vor allem das Vitamin C. Legt man sie jedoch ins Wasser, verzögern sich diese Vorgänge. Allerdings nicht zu lange im Wasser liegen lassen, da sonst wertvolle wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe ausgeschwemmt werden.

Hier ist mein Rezept für eine leckere, einfache Kartoffelsuppe mit Steinpilzen

Kartoffelsuppe mit SteinpilzenZutaten für 4 Personen: 600g Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 3 EL Öl, 1,2 l Gemüsebrühe, 100 g kleine Steinpilze, 1 Bund Schnittlauch, Salz, Pfeffer, 500 ml Rama Cremefine zum Kochen, 3-5 TL geriebener Meerrettich (Glas)

Zubereitung: Kartoffeln waschen, schälen und in gleich große Stückchen schneiden. Zwiebeln schälen, würfelig schneiden und in 1 EL heißem Öl glasig dünsten. Kartoffeln sowie Gemüsebrühe dazugeben, zugedeckt aufkochen und 25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit Steinpilze putzen, säubern, kleine Pilze vierteln und größere in Stücke oder Scheiben schneiden. Die Steinpilze in 1 EL Öl bei mittlerer Hitze unter Rühren leicht anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Nun die Suppe fein pürieren, dabei die Rama Cremefine dazugeben. Suppe mit Meerrettich, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffelsuppe auf Teller verteilen und mit Steinpilzen und Schnittlauch bestreut servieren.

Guten Appetit!

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