Pilzpfanne – Gesund und lecker

Pilzpfanne
Die Champignons, auch Egerlinge oder Angerlinge genannt, sind die beliebtesten unter den Pilzen. In Deutschland wurde Mitte des 19. Jahrhunderts die Produktion eingeführt. Früher wurde nur der braune Champignon kultiviert. Der weiße entstand erst Anfang des letzten Jahrhunderts. Die Pilze werden in Hallen oder wie in Frankreich in Bier- und Weinbergkellern, Schachtanlagen oder Tunneln angebaut und sind das ganze Jahr über erhältlich. Bei ausreichender Feuchtigkeit können sie sogar im Halbdunkeln bis Dunkeln wachsen. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich in der Farbe des Hutes, welcher weiß bis rosabeige ausfallen kann. In Europa gibt es zum Beispiel: Weißer Anis-Champignon, Riesen-Champignon, Wiesen-Champignon, Karbol-Champignon oder den Braunen-Champignon. Der Braunen-Champignon zeichnet sich durch einen intensiveren Geschmack aus. Außerdem ist er länger haltbar und unempfindlicher in Bezug auf Druckstellen.

Wie gesund ist der Champignon?

Egal ob kleiner oder großer Champignon, in ihm stecken viele Vitamine wie: B2, B3, B12, D und K, Biotin, Niacin, Pantothensäure und Folsäure. Dazu kommen noch die Mineralstoffe und Spurenelemente (Kupfer, Selen, Eisen, Kalium) und noch so einiges mehr, dass unser Körper braucht um fit und vital zu sein. Eine Portion Champignon ca. 100 g sorgen bereits gut für den Körper. Eine Überdosierung wie bei manchen Vitaminpillen gibt es mit Pilzen nicht. Champignons sind ausgesprochen kalorienarm und fast fettfrei, also perfekt für alle, die gerne lecker essen und dabei auf ihre Figur achten. Auch in der Low-Crab-Küche spielen die Champignons dank dem minimalen Anteil an Kohlenhydrate eine wichtige Rolle.

Lagerung und Zubereitung: Champignons sollten am besten noch am selben Tag zubereitet werden. Lagert man sie, dann im Kühlschrank und dass nicht länger als 2-3 Tage. Dafür die Folie entfernen, denn die Pilze müssen atmen können. Alte Champignon erkennt man daran: Der Hut ist nicht geschlossen, sondern leicht nach außengebogen. Champignons sollte man nicht waschen, sondern nur die Stielenden abschneiden und von sonstigen Verunreinigungen befreien. Waschen tut den Champignons gar nicht gut, sie saugen sich dabei voll mit Wasser an und werden beim Dünsten zäh. Beträufelt man die Schnittfläche der Pilze mit Zitronensaft, bleibt das Fruchtfleisch weiß. Champignons sollte man nicht neben anderen stark riechenden Gemüsesorten wie zum Beispiel Zwiebeln aufbewahren, denn sie nehmen leicht den Geruch und Geschmack anderer Lebensmittel an. Auch Fürchte sind nicht geeignet. Grund: Deren Gase lassen Champignons schneller altern und schrumpelig werden.

Champignons sind beliebt, weil sie sich abwechslungsreich zubereiten lassen. Probieren Sie unser Rezept.

Zutaten für 3-4 Personen:
500 g braune Champignons, 300 ml Geflügelfond, 1 mittelgroße rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 50 g Ziegenfrischkäse oder alternativ Doppelrahmfrischkäse, 100 g Creme fraiche, Salz, Pfeffer, Thymian, Sojasauce, Zucker, Butterschmalz

Zubereitung der Pilzpfanne

Pilzpfanne – Gesund und leckerZubereitung: Zunächst die Pilze säubern und in Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und fein würfelig schneiden. Beides beiseite stellen. Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Im heißen Butterschmalz bei mittlerer Hitze kurz glasig dünsten. Champignons hinzu geben, kurz auf hoher Temperatur unter mehrfachem Wenden anbraten. Jedoch nicht zu lange, sonst verlieren die Pilze ihre Konsistenz und weichen komplett durch. Klein geschnittene Knoblauchzehe zugeben. 1-2 Prise Zucker darüber streuen, alles kurz karamellisieren lassen. Champignon mit dem Fond ablöschen, die Hitze drosseln und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten köcheln lassen. Nun den Frischkäse hinzugeben und unter Rühren auflösen. Creme fraiche untermischen. Zum Schluss die Pilzpfanne mit Salz, Pfeffer, Thymian und 1 EL Soja Sauce abschmecken.

Je nachdem, was man mag, kann man dieses Gericht zu allen möglichen Beilagen essen. Wie zum Beispiel: Bratkartoffeln, Reis, Semmelknödel, Nudeln…oder man isst sie einfach so.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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