Blaubeermuffins – Saftig und fluffig

Bild zeigt: Blaubeermuffins

Blaubeermuffins – Der absolute Muffin Klassiker aus den USA. Egal ob für den Kindergeburtstag oder für das gemütliche Kaffeetrinken am Nachmittag, mit den Blaubeermuffins macht man nie etwas falsch. Unbedingt selbst mal ausprobieren und ein Stückchen Amerika in die eigene Küche schaffen. Sie sind blitzschnell fertig!

Kurioses über die Blaubeere:

Im Jahre 2003 wurde der Juli durch das amerikanische Landwirtschaftsministerium zum offiziellen Monat der Blaubeere erklärt. Am 11. Juli feiern die Amerikaner den  National Blueberry Muffin Day (Tag des Blaubeermuffins). Blaubeermuffins sind die offiziellen Muffins von Minnesota. Wenn man in Nordamerika in einem Jahr alle angebauten Blaubeeren in einer einzigen Schicht verteilt, würden sie eine vierspurige Autobahn abdecken, die sich von New York nach Chicago erstreckt. Übrigens, hast Du gewusst, dass Indianer die Blaubeeren „Sternbeeren“ nannten?

Dinge die man über Blaubeeren wissen sollte:

Die botanische Bezeichnung der Blaubeere lautet Vaccinium. Laut Botaniker gibt es etwa 500 verschiedene Arten, die alle zur Familie des Heidekrautgewächses gehören. Gibt es einen Unterschied zwischen Blaubeeren und Heidelbeeren? Definitiv nicht, denn beide sind regional unterschiedliche Bezeichnungen derselben Frucht. Unter anderem werden sie auch Heubeere, Schwarzbeere, Waldbeere oder Moosbeere genannt. Von Ende Juni bis September haben die Blaubeeren Saison. Und während dieser Zeit heißt es zugreifen! Sie wachsen vor allem auf sauren, nährstoffarmen Böden, wie Nadelwäldern oder Mooren. Bei uns gibt es zwar die wilde Blaubeere noch, allerdings nicht mehr in dem Umfang wie früher. Im Handel werden fast ausschließlich Kulturheidelbeeren angeboten. Die ihren Ursprung in der amerikanischen Heidelbeere und nicht in der heimischen Wildbeere finden. Der Geschmack unterscheidet sich zwischen der wild wachsenden Blaubeere und der Kulturblaubeere.

Die wilde Blaubeere enthält in der Schale als auch im Fruchtfleisch einen blauen Farbstoff, welcher beim Verzehr zur Blaufärbung von Zunge und Zähne führt. Die wilden Beeren schmecken fruchtig und süß. Bei den Kultur-Blaubeeren befindet sich der Farbstoff nur in der Schale und das Fruchtfleisch hat eine weißliche Farbe. Sie sind auch etwas größer als die wildwachsende Sorte. Zum Nachteil schmecken die Gezüchteten weniger aromatisch. Die Blaubeeren liefern eine Vielzahl Antioxidantien, Vitamine sowie Mineralstoffe, die vor allem unser Immunsystem stärken und selbst beim Abnehmen unterstützend wirken. Aufgepasst beim Selberpflücken! Blaubeeren kann man leicht mit Rauschbeeren verwechseln, nach deren Verzehr Vergiftungserscheinungen auftreten können. Das wichtigste Unterschiedsmerkmal ist das Fruchtfleisch. Bei wildwachsenden Blaubeeren ist es blau, bei Rauschbeeren hingegen eher weißlich.

Verwendung in der Küche:

Baubeeren sind in der Küche vielfältig einsetzbar. Egal ob als Smoothie, Sorbet aus Früchten und Joghurt oder Milch, gesundes Eis, im Kuchen oder Salat. Die überaus gesunden Beeren passen zu vielen süßenaber auch zu einigen herzhaften Gerichten. Vor der Zubereitung Blaubeeren verlesen, das heißt: die nicht mehr frischen Beeren aussortieren. Anschließend waschen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Sollte man Blaubeeren füreinen Kuchen verwenden, ist es ratsam, die Blaubeeren vorab in etwas Stärke zu wälzen, sodass diese beim Backen nicht so viel Saft verlieren. Blaubeeren lassen sich gut zu Kompott oder Marmelade verarbeiten und eignen sich ebenfallszur Saftherstellung. Probieren Sie mal getrocknete Blaubeeren, sie dienen als Hausmittel gegen Durchfall. Auch ein Tee aus getrockneten Blaubeerblättern wird bei Durchfall und Magenbeschwerden empfohlen.

Blaubeermuffins sind eine köstlich fluffig sowie frische Alternative zu einfachen Muffins. Gerade in der Blaubeer-Saison lassen sich die süßen Mini-Kuchen gut zubereiten. In diesem Rezept verarbeiten wir einen einfachen Muffin Rührteig. Die Zubereitung ist schnell und einfach, damit auch für Back Anfänger geeignet.

Zutaten für 12 Stück Blaubeermuffins: 250g Blaubeeren (frisch oder TK), 125g Butter, 135g Zucker, 1/2 TL Vanillezucker, 2 Eier (Gr.M), 125 ml Milch, 350g Mehl, 2 TL Backpulver, 1/4 TL Salz

Zubereitung: Frische Blaubeeren waschen und gut abtropfen lassen. Gefrorene Blaubeeren auftauen, gut abtropfen lassen, ohne dass diese kaputtgehen. Eine 12er-Muffinform mit Papierförmchen auslegen. 125g Butter zerlassen. Mit dem Schneebesen den Zucker und Vanillezucker unter die noch heiße Butter rühren, anschließend Eier und die Milch unterrühren. Mehl mit Backpulver und Salz vermengen und zu den flüssigen Zutaten geben. Alles vorsichtig vermischen und die Blaubeeren behutsam unterheben. Tipp für aufgetaute Blaubeeren: Mit Mehl bestäuben, vorsichtig mischen und erst dann unterheben. Teig gleichmäßig in die Muffinform verteilen. Blaubeermuffins im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 190°C) ca. 18 Minuten backen und die Garprobe machen. Dafür mit einem Holzspießchen in eine Muffins piksen. Bleibt dieser sauber, sind die Muffins fertig. Klebt noch etwas Teig daran, ein paar Minuten länger backen.

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