Die Frühlingsrolle – Klassiker aus Asien

Bild zeigt: Frühlingsrolle - Klassiker aus Asien

Frühlingsrollen schmecken fast jedem und dürfen zu asiatischen Gerichten nicht fehlen. Mit unserem Rezept, inklusiv Teig, können Sie die leckeren Röllchen ganz einfach zu Hause selber machen und genießen.

Wissenswertes über die Frühlingsrolle, dem Klassiker aus Asien

Herkunft: Frühlingsrollen kommen ursprünglich aus Südostasien, Vietnam und China. Sie werden aus einem speziellen Teigblatt hergestellt und mit den verschiedensten Füllungen serviert. Traditionell wird die Frühlingsrolle – Klassiker aus Asien zum chinesischen Neujahrsfest, dem wichtigsten Feiertag des Jahres, an dem der Beginn des Frühlings gefeiert wird, gegessen. Sie symbolisieren die Seidenraupen, die zu dieser Zeit in der Natur schlüpfen. Je nach Region Nord- und Südchina variiert aber die traditionelle Frühlingsrolle zum Fest. Der Klassiker aus Asien wird auch zum Qingming-Fest gegessen, welches das chinesische Totengedenkfest ist.

Kurioses: Wer sich auf die Suche nach dem Hintergrund der köstlichen Klassiker aus Asien macht, kommt nicht an ulkige Erklärungen vorbei: Studenten wollen zum Beispiel entdeckt haben, dass die Frühlingsrollen 512 v. Chr. erfunden wurden. Von einem chinesischen Koch namens Flüh-Ling.

Frühlingsrollen Arten: Die Frühlingsrolle – Klassiker aus Asien wird von Region zu Region unterschiedlich gefüllt. In China gehören meist Soja- oder Mungobohnenkeime, fein geschnittenes Gemüse wie Weißkohl, Möhren sowie Zwiebeln, Pilze, Hackfleisch und auch Glasnudeln dazu. Die Mischung wird mit Knoblauch, verschiedenen Gewürzen und Sojasauce verfeinert. Etwa zwei Esslöffel der Füllung werden in den Frühlingsrollenteig (gewöhnlich aus Weizenmehl) dünn eingewickelt und anschließend frittiert. Dazu können verschiedene Saucen serviert werden. In Vietnam besteht die Frühlingsrolle aus Schweinefleisch, Pilzen, Glasnudeln, Möhren und Kohlrabi. Doch es gibt auch vegetarische Füllungen. Eine pikante Fischsauce wird dazu gereicht. Auf den Philippinen oder in Indonesien besteht die Füllung häufig aus klein geschnittenem Gemüse, Erdnüssen und einer süßlichen Sauce. Werden die Rollen nicht frittiert bezeichnet man diese als lumpiang sariwa, enthält die Füllung Schweinefleisch nach chinesischem Vorbild heißen sie lumpia Shanghai. Doch auch Fisch, Shrimps, Huhn oder Käse können in die Füllung kommen. Die Niederländer haben die kleinen indonesischen Frühlingsrollen in stark vergrößerter Form als komplette Mahlzeit in ihre Niederländische Küche aufgenommen.

Die hierzulande bekanntesten Röllchen sind die im Wok frittierten Frühlingsrollen, doch es gibt sie auch nicht frittiert, welche Glücks – oder Sommerrollen genannt werden. In Deutschland ist die Frühlingsrolle – Klassiker aus Asien ein beliebtes Tiefkühlprodukt. Sie sind meist für die Zubereitung im Backofen vorfrittiert und müssen nur noch aufgetaut und erhitzt werden. Diese sind auch zumeist um einiges größer als ihre chinesischen Vorbilder und haben einen deutlich dickeren Teig.

Die Frühlingsrolle – Klassiker aus Asien selbst herzustellen ist etwas zeitaufwändig, lässt sich aber gut in einen Kochabend mit der Familie oder Freunden einbauen. Außerdem selbstgemacht schmecken die Röllchen besser als aus der Tiefkühltruhe. Selbstgemachte Frühlingsrollen können nach Belieben gefüllt werden. Unser Rezept ist zum Beispiel nach chinesischer Art.

Bild zeigt: Frühlingsrolle - Klassiker aus Asien

Die Frühlingsrolle – Der Klassiker aus Asien :

Zutaten für 5 Portionen

Für die Füllung: 250 g Rinderhackfleisch, 2 EL Sesamöl, 1 roter Paprika, 1 Ingwerwurzel, 4 Knoblauchzehen, 1 Frühlingszwiebel, 2 Möhren, je 100 g Weißkohl, Bambussprossen und Sojasprossen, halber TL Kreuzkümmel, 1 TL Meersalz, halber TL Pfeffer

Für den Teig: 300 g Mehl, 500 ml Wasser, 1 TL Salz

Für den Teigkleber: 1 TL Speisestärke, 2TL Wasser

Sonstiges: 1 Liter Sonnenblumenöl zum Frittieren

Zubereitung:

Füllung: Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe und die Paprika, den Weißkohl und die Möhren in kleine Streifen schneiden. Die Bambus- und Sojasprossen abgießen und gegebenenfalls die Bambussprossen etwas kleiner schneiden. Sesamöl in eine Pfanne geben und alle Zutaten darin andünsten und anschließend erkalten lassen.

Teig: Während die Füllung der Frühlingsrolle – Klassiker aus Asien abkühlt, Mehl und Salz in eine Schüssel geben und das Wasser zügig hinein rühren. Eine mit Teflon beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Den flüssigen Teig mit einem hitzebeständigen Silikon-Pinsel rechteckig oder rund in die Pfanne streichen. Dabei sollte der Teig gleichmäßig und nicht zu dick aufgetragen werden. Nach einigen Sekunden, wenn der Teig anfängt fest zu werden, mit einem Pfannenheber vorsichtig lösen. Anschließend die nächsten Teigplatten auf gleicher Weise backen.

Frühlingsrollen füllen: Speisstärke und Wasser anrühren. Nun jeweils auf das untere Drittel eines Teigblattes ca. zwei Esslöffel der Füllung setzen. Das obere Drittel des Teiges mit dem Teigkleber bestreichen. Anschließend den Teig zuerst von unten nach oben über die Füllung klappen und dann die Seiten nach innen einschlagen. Die rohen Frühlingsrollen entweder bei 200 – 230 Grad auf indirekter Hitze 15 – 20 Minuten goldbraun grillen oder im Backofen backen. Zum Frittieren in der Pfanne das Sonnenblumenöl auf 180 Grad erhitzen und die Röllchen etwa 3 – 5 Minuten von beiden Seiten bis zur gewünschten Bräunung frittieren. Alternativ können die Frühlingsrollen auch in der Fritteuse oder im Dutch Oven zubereitet werden.

Tipp: Die selbstgemachten Teigblätter sind tiefgekühlt bis zu drei Wochen haltbar. Sie eignen sich auch gut für alle anderen Arten von Teigtaschen, damit sind sie für Resteverwertung gut geeignet.

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