Karottencremesuppe mit Limettensaft

Karottencremesuppe
Karotte, Möhren, gelbe Rübe, Rüeblie, Riebli: ein Gemüse mit vielen Namen. Aber egal wie man sie nennt – gesund sind sie allemal. Und dass sie gut für die Augen sind, ist kein Mythos. In der EU werden über 300 verschiedene Sorten angebaut. Interessante Abwechslung in der Küche bieten die farbigen Karotten.

Die rotvioletten Sorten zum Beispiel liefern bis zu 40 % mehr Beta Karotin und andere Vitamine. Bis ins 19. Jahrhundert wurden diese noch häufig angebaut, sie wurden jedoch von den orangefarbenen Karotten verdrängt. Heutzutage findet man die farbigen Möhren wieder auf Wochenmärkten und beim Biobauer.

Was macht die Karotte so gesund?
Möhren sind reich an Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), dass in unserem Körper eine starke antioxidative Wirkung entfaltet. Damit wir aber das Beta-Carotin leichter aufnehmen können, sollten Karotten gegart und mit etwas Fett, wie zum Beispiel Butter, gegessen werden. Außerdem liefert das Gemüse Eisen, welches für die Blutbildung wichtig ist, sowie die etlichen Mineralstoffe Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink, Phosphor und die Vitamine B1, B2, B6, C, E und Folsäure. Folate zählt man zu den B-Vitaminen und sind für den Wachstumsprozess wie die Zellbildung und Zellteilung wichtig. Zu guter Letzt liefern die Karotten viel Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung (wichtig ist jedoch: viel trinken!) – und das alles bei nur 25 kcal pro 100 g.

Die Karottencremesuppe als Vorspeise für alle

Wie sollen Karotten gelagert werden?
Die Karotten sollten immer ungewaschen und ohne Grün gelagert werden, da sie sonst früher zu welken beginnen. Zu Beginn der Saison erhält man im Handel die knackigen zarten Bundmöhren, die sind nur begrenzt haltbar. Ab Mitte Juli bekommt man die Waschmöhren zu kaufen und die halten sich bis zu 4 Wochen im Kühlschrank, ebenso die Spätmöhren. Späte Wintermöhren halten sich im Keller in feuchtem Sand und gut belüftet bis zum Frühling. Möchte jemand die Karotten einfrieren, sollten sie vorher geputzt, je nach Bedarf geschält und für drei Minuten blanchiert werden. Anschließend kann man sie klein würfeln oder in Scheiben schneiden.

Diese Karottencremesuppe mit Kokosmilch und Limette ist keine fade Angelegenheit. Richtig gewürzt, schmeckt die Suppe nicht nur Kindern, sondern als Vorspeise auch jedem Erwachsenen.

Karottencremesuppe mit LimettensaftZutaten für 4 Portionen:
500 g Karotten, 1/2 l Kokosmilch, etwa 5 cm geschälten Ingwer, 1 St. Zitronengras, 1 Zwiebel, 1/2 l klare Rinderbrühe (für Vegetarier Gemüsebrühe), 1-2 Limetten, Salz und weißer Pfeffer, Sahne

Zubereitung: Zwiebeln schälen und klein würfelig schneiden. Die Karotten waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Den geschälten Ingwer in kleine Stücke schnibbeln und die Stange Zitronengras 1-mal längs durchschneiden. Alles zusammen in der Kokosmilch sowie Rinderbrühe weich kochen. Zitronengras entfernen, mit dem Stabmixer pürieren und durch die Flotte Lotte (Passiermühle) drehen.

Wenn die Suppe zu dick sein sollte, noch etwas Brühe dazugeben. Mit Limettensaft, Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Die Suppe in vier Suppenteller oder -tassen füllen und jede Portion mit 1 EL geschlagener Sahne garniert servieren.

Tipp: Beim Anrichten eventuell ein paar Limettenfilets als Einlage in die Suppe geben. Das macht die Karottencremesuppe noch etwas erfrischender.

Guten Appetit!

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