Lauch-Kartoffelsuppe

Lauch-Kartoffelsuppe
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und da ist eine heiße Suppe genau das Richtige.

Kurze Geschichte der Suppe: Die Suppe nahm im Laufe der Zeit unterschiedliche Bedeutungen an: als Nahrungsmittel der armen Bevölkerung, als Speise zum Frühstück, als Eröffnung von Menüs und als klassische Mahlzeit für Kranke. Im Laufe ihrer Entwicklung veränderte sich ihre Zubereitung enorm. Von ihr leiten sich sämtliche Breie, Eintöpfe, Brühen und Saucen ab. Die Blütezeit der Suppe war die Spätrenaissance und der Barock.

Nach Überlieferung wurde vor etwa 6000 Jahren die erste Suppe gekocht. Wo? In Mesopotamien (Kulturlandschaft in Vorderasien) und von dort wanderte die Suppe nach Ägypten, daraufhin nach Griechenland und anschließend ins Römische Reich. Die Suppe war anfangs so dickflüssig, dass sie mit bloßen Händen verspeist wurde. Muschelschalen oder Holzlöffel kamen viel später, um diese Funktion zu übernehmen. Die heutige Hafergrütze und der Porridge (Haferbrei) entwickelten sich aus dem Getreideschrotbrei, der als warme Frühstücksmahlzeit diente.

Seit über 2000 Jahren kennt man in China die Reissuppe. In Indien verdickte man Gemüsebrühen mit eine Substanz die dem Reismehl ähnlich war. Im alten Ägypten bereitete man Fleischeintöpfe mit Geflügel oder anderem Fleisch zu. Dicke Bohnen, Linsen oder Erbsen waren unteranderem auch in der Suppe.

Heute ist ein großer Topf Suppe das perfekte Familienessen. Besonders dann, wenn jeder nach seinem Geschmack etwas drüberstreuen kann.

Zutaten: 400 g Lauch, 400 g Kartoffeln, 1TL Currypulver oder Garam Masala, 2 EL Butter, 1/2 Bund Bohnenkraut oder Petersilie, 2 Lorbeerblätter, Salz, Muskat, 150 g Creme fraiche oder Sahne
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten; Kochzeit etwa 20 – 25 Minuten

Zubereitung der Lauch-Kartoffelsuppe :

Lauch putzen, dabei Wurzeln und welke Blätter entfernen, halbieren und gründlich wachen, quer in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Alles zusammen mit dem Currypulver oder Garam Masala in der Butter 5 Minuten bei schwacher Hitze dünsten. Das Bohnenkraut waschen, die Blättchen von den Stielen streifen oder die Petersiele waschen und klein hacken, mit dem Lorbeerblatt zum Gemüse geben. Mit 1 Liter Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen, salzen und mit etwas Muskat würzen. 15 – 20 Minuten kochen lassen bis das Gemüse weich ist. Lorbeerblatt entfernen, Creme fraiche oder Sahne zugeben. Anschließend die Lauch-Kartoffelsuppe pürieren, noch einmal aufkochen und abschmecken.

Mit einem Löffel Creme fraiche und etwas Petersiele servieren.

Die Lauch-KartoffelsuppeHier noch einige Toppings für die Lauch-Kartoffelsuppe

1. Einen Bund Schnittlauch waschen und klein schneiden. 2 Scheiben Toastbrot oder eine vergleichbare Menge Bauernbrot würfeln, eine Knoblauchzehe mit Schale leicht quetschen. Brotwürfel mit der Knoblauchzehe in 2 EL Olivenöl knusprig braun braten. Umrühren nicht vergessen! Aus der Pfanne nehmen, auf Küchenpapier gut abtropfen lassen, leicht salzen und über die fertige Suppe streuen.

2. Würstchen z.B. Wiener Würstchen in die fertige Lauch-Kartoffelsuppe legen und darin ca. 10 Minuten wärmen. Dabei nicht mehr kochen, sonst platzen die Würstchen. Nimmt man beispielsweise Rohpolnische, bekommt die Suppe ein feines Raucharoma.

3. 100 g gegarte sowie geschälte Esskastanien grob hacken. Entweder selber rösten und schälen oder die vorgegarten und vakuumierten Esskastanien aus dem Supermarkt. Eine Knoblauchzehe schälen, die Nadeln von 2 Rosmarinzweigen abstreifen und mit der Knoblauchzehe fein hacken. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kastanien darin 2 – 3 Minuten rösten. Knoblauch sowie Rosmarin zugeben, einmal umrühren und vom Herd nehmen. Auf der angerichteten Suppe verteilen.

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